Ist eine Unfallversicherung notwendig?
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Das Wichtigste kurz erklärt
- Eine private Unfallversicherung ist notwendig, denn der gesetzliche Unfallschutz greift nur am Arbeitsplatz oder in Bildungseinrichtungen sowie bei Wegeunfällen.
- Die meisten Unfälle passieren jedoch im privaten Bereich, zum Beispiel Stürze im Haushalt, Sportunfälle, Verkehrsunfälle, Unfälle durch Eigenbewegung oder bei Heimwerkerarbeiten.
- Leistungen einer privaten Unfallversicherung: Diese Versicherung bietet finanzielle Absicherung nach Unfällen mit bleibenden Beeinträchtigungen durch Zahlung von Invaliditätsleistungen. Darüber hinaus übernimmt sie, je nach gewähltem Tarif, auch Kosten für Rehabilitationsmaßnahmen und andere Leistungen, um die Genesung zu unterstützen.
In diesem Ratgeber
Ist eine Unfallversicherung wirklich notwendig?
Die 5 häufigsten Unfallarten, bei denen die private Unfallversicherung greift
Gesetzlicher Unfallschutz: warum er nicht ausreicht
8 Gründe, die für eine private Unfallversicherung sprechen
Schadenbeispiele in der Unfallversicherung
Unfallversicherung und Gliedertaxe
Für welche Personen ist eine private Unfallversicherung besonders wichtig?
Todesfallleistungen in der privaten Unfallversicherung
Die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema „Ist eine private Unfallversicherung notwendig?“
Ist eine Unfallversicherung wirklich notwendig?
Eine private Unfallversicherung kann notwendig sein, denn sie bietet finanzielle Absicherung bei Unfällen, die nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung gedeckt sind.
Die 5 häufigsten Unfallarten, bei denen die private Unfallversicherung greift
Stürze im Haushalt
Rund 2,8 Millionen Menschen verletzen sich in Deutschland jedes Jahr bei Haushaltsunfällen. Stürze zählen dabei zu den Hauptursachen. Falls es nach einem solchen Sturz zu gravierenden oder sogar bleibenden körperlichen oder geistigen Schäden kommt, greift die private Unfallversicherung.
Sportunfälle
Ob ein Beinbruch beim Skifahren oder ein Bänderriss im Fußball – Sport birgt ein hohes Verletzungsrisiko. Besonders Kontaktsportarten und Disziplinen mit hoher Belastung sind betroffen.
Verkehrsunfälle in der Freizeit
Auch Verkehrsunfälle wie ein Sturz mit dem Fahrrad auf dem Weg zum Einkaufen können schwerwiegende Folgen haben. Bei schweren oder gar bleibenden Einschränkungen hilft die private Unfallversicherung, zum Beispiel Einkommensverluste auszugleichen und weitere Kosten zu tragen.
Unfälle durch Eigenbewegung
Plötzliche Bewegungen wie Stolpern oder Ausrutschen führen häufig zu Verletzungen. Solche unfreiwilligen Unfälle können Verstauchungen, Bänderrisse oder Brüche verursachen. Sie passieren oft auch ohne Vorerkrankungen im Alltag, etwa auf glatten Oberflächen.
Unfälle bei Heimwerkerarbeiten
Beim Heimwerken ereignen sich jährlich etwa 250.000 Unfälle in Deutschland, bei denen schwere Verletzungen entstehen können. Ein Schnitt mit der Säge beispielsweise kann bleibende Schäden verursachen. Die private Unfallversicherung übernimmt die Kosten für medizinische Behandlungen und notwendige Anpassungen im Alltag.
Gesetzlicher Unfallschutz: warum er nicht ausreicht
Der gesetzliche Unfallschutz greift nur bei Arbeits-, Schul-, Kindergarten- und Wegeunfällen. Freizeitunfälle wie ein Sturz beim Wandern oder ein Zusammenstoß beim Fußballspielen sind nicht abgedeckt. Auch Unfälle im Haushalt, etwa beim Heimwerken, bleiben unversichert.
Die finanziellen Folgen solcher Unfälle können jedoch enorm sein, besonders wenn langwierige Behandlungen oder Umbauten in der Wohnung erforderlich sind.
Eine private Unfallversicherung schließt diese Lücken. Sie bietet Schutz rund um die Uhr, unabhängig von Ort und Zeit des Unfalls.
8 Gründe, die für eine private Unfallversicherung sprechen
- Umfassender Schutz rund um die Uhr: Im Gegensatz zum gesetzlichen Unfallschutz sind Sie auch außerhalb der beruflichen Tätigkeit weltweit und zu jeder Zeit abgesichert, auch in der Freizeit, zu Hause oder im Urlaub.
- Absicherung bei Invalidität: Bei bleibenden Schäden erhalten Sie finanzielle Unterstützung, um Kosten für Umbauten, Hilfsmittel und den Lebensunterhalt zu decken.
- Deckung von Freizeitunfällen: Die meisten Unfälle passieren zu Hause und in der Freizeit – ob beim Sport, auf dem Spielplatz oder bei Hobbys. Der gesetzliche Schutz greift hier nicht, eine private Unfallversicherung schon.
- Finanzielle Sicherheit bei Folgekosten: Rehabilitationsmaßnahmen oder Therapien können übernommen werden, wenn diese nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung gedeckt werden.
- Kapitalleistungen bei Haus- und Wohnungsumbau: Eine private Unfallversicherung bietet einmalige Kapitalleistungen, mit denen Sie notwendige Umbauten wie eine barrierefreie Wohnung oder ein behindertengerechtes Fahrzeug finanzieren können.
- Unfall-Rente: Eine private Unfallversicherung zahlt ab einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent eine monatliche Unfall-Rente – ein weiterer klarer Vorteil, denn die gesetzliche Unfallversicherung zahlt nur bei anerkannten Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten und ist auf die gesetzlich festgelegten Bereiche begrenzt.
- Weltweiter Schutz: Sie sind auch im Ausland abgesichert – ob beim Wandern in den Bergen, beim Tauchen im Meer oder bei einem Unfall im Straßenverkehr.
- Anpassbare Leistungen: Private Unfallversicherungen lassen sich an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen, etwa mit Zusatzleistungen wie einer Sofortleistung bei Knochenbrüchen oder einer Todesfallleistung.
Schadenbeispiele in der Unfallversicherung
Diese Fälle zeigen, wie die Zurich Unfallversicherung in unterschiedlichen Situationen Schutz bietet.
- Vom Abenteuer zum Albtraum: ein Unfall mit weitreichenden Folgen
Emma, 5 Jahre, spielt begeistert auf dem Klettergerüst, als sie plötzlich abrutscht und schwer stürzt. Die Diagnose: Querschnittslähmung. Für Emmas Familie bedeutet das nicht nur einen emotionalen Schock, sondern auch immense finanzielle Belastungen.
Dank der Zurich Unfallversicherung erhält die Familie basierend auf der vereinbarten Versicherungssumme eine Invaliditätsleistung, die den Umbau ihrer Wohnung in ein behindertengerechtes Zuhause ermöglicht. Auch Rehabilitationsmaßnahmen und langfristige Therapien werden finanziell unterstützt, sodass Emma die bestmögliche Versorgung erhält und der Alltag für die Familie erleichtert wird. - Ein folgenschwerer Sturz von der Leiter
Sabine möchte eine Lampe in ihrem Wohnzimmer aufhängen, als sie von der Leiter stürzt und sich schwer verletzt. Die Behandlung im Krankenhaus und die anschließende Genesung bedeuten für sie und ihre Familie zusätzliche Herausforderungen.
Die Zurich Unfallversicherung zahlt ein Krankenhaustagegeld sowie ein Genesungsgeld, um die finanziellen Belastungen während der Behandlung zu mindern. Außerdem übernimmt die Versicherung die Kosten für kosmetische Operationen, denn Sabine hat durch den Sturz auch sichtbare Verletzungen erlitten. - Bergab statt bergauf: ein Unfall mit beruflichen Konsequenzen
Thomas liebt es, in den Bergen zu wandern. Doch ein schwerer Unfall auf rutschigem Gelände verändert sein Leben schlagartig: Mit 70 Prozent Invalidität kann er seinen Beruf als Schreiner nicht mehr ausüben.
Die Zurich Unfallversicherung zahlt ihm eine monatliche Unfall-Rente, die den Einkommensverlust mindert. Zusätzlich erhält Thomas eine einmalige Invaliditätsleistung, mit der er sein Zuhause an seine Bedürfnisse anpassen kann. Da Thomas die wiederkehrende Zahlung vereinbart hat, die es nur bei Zurich gibt, erhält er weitere finanzielle Unterstützung: Die Grundversicherungssumme wird alle 10 Jahre erneut ausgezahlt, und das lebenslang.
Unfallversicherung und Gliedertaxe
Die Gliedertaxe ist ein zentrales Element in der Unfallversicherung, um den Invaliditätsgrad nach einem Unfall zu bestimmen. Sie kommt zum Einsatz, wenn eine Person eine dauerhafte körperliche oder geistige Beeinträchtigung erleidet.
Die Gliedertaxe wird als Tabelle dargestellt. Sie gibt für jedes Körperteil und jede Körperfunktion eine festgelegte Prozentzahl an, die den Grad der Invalidität bei Verlust oder bleibender Beeinträchtigung beschreibt.
Beispielsweise kann ein Auge mit einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent bewertet werden, während der Verlust eines gesamten Beins 70 Prozent entspricht. Diese Werte bilden mit der individuell vereinbarten Versicherungssumme die Grundlage, um die Höhe der finanziellen Leistungen zu berechnen, die der Versicherte im Rahmen seiner privaten Unfallversicherung erhält.
Für welche Personen ist eine private Unfallversicherung besonders wichtig?
Eine private Unfallversicherung lohnt sich für jeden, der auch in seiner Freizeit gegen die finanziellen Folgen eines Unfalls abgesichert sein will. Doch für bestimmte Personen ist sie nahezu unverzichtbar. Hierzu gehören:
- Selbstständige und Freiberufler, die nicht freiwillig in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert sind
- Nichtberufstätige
- Rentner und Pensionäre
- Hausfrauen und -männer
Doch auch für Personen, die im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung ausschließlich am Arbeitsplatz oder in Schule und Kindergärten und bei Wegunfällen abgesichert sind, ist eine private Unfallversicherung wichtig. Dazu gehören:
- Kinder und Jugendliche
- Auszubildende
- Studenten
- Angestellte
Todesfallleistungen in der privaten Unfallversicherung
Die Zurich Unfallversicherung bietet im Todesfall des Versicherten eine einmalige Kapitalzahlung an die Hinterbliebenen. Diese finanzielle Unterstützung kann dazu beitragen, laufende Kredite, Darlehen oder Hypotheken zu begleichen und somit die finanzielle Stabilität der Familie zu sichern.
Zudem können die Mittel für Bestattungskosten oder andere unerwartete Ausgaben verwendet werden. Die Höhe der Todesfallleistung wird bei Vertragsabschluss individuell festgelegt, sodass sie den persönlichen Bedürfnissen und Lebensumständen entspricht.
Die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema „Ist eine private Unfallversicherung notwendig?“
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Ist eine private Unfallversicherung im Alter notwendig?Eine private Unfallversicherung ist auch im Alter sinnvoll, da das Unfallrisiko mit zunehmendem Alter steigt und die gesetzliche Unfallversicherung im Ruhestand nicht mehr greift. Die Zurich Unfallversicherung bietet spezielle Leistungen für Senioren, die umfassenden Schutz gewährleisten.
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Wie viel Prozent der Deutschen haben eine private Unfallversicherung?Etwa 40 Prozent der Deutschen besitzen eine private Unfallversicherung, um sich gegen die finanziellen Folgen von Unfällen abzusichern.
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Welche Versicherung zahlt bei einem Sportunfall?Zunächst zahlt die gesetzliche oder private Krankenversicherung die Kosten für die medizinische Behandlung wie Arztbesuche, Operationen, Physiotherapie oder Medikamente. Ergänzend leistet die private Unfallversicherung, wenn der Sportunfall zu dauerhaften Beeinträchtigungen führt. Sie zahlt bei Invalidität eine einmalige Kapitalleistung und je nach Vereinbarung eine Unfall-Rente, übernimmt Bergungskosten und Kosten für Rehabilitationsmaßnahmen und bietet, sofern vereinbart, Soforthilfen wie Krankenhaustagegeld oder Genesungsgeld.
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Welche Sportarten sind in der privaten Unfallversicherung nicht versichert?Bestimmte Sportarten mit erhöhtem Risiko, beispielsweise Extremsportarten, sind in der Unfallversicherung oft ausgeschlossen oder erfordern spezielle Vereinbarungen. Bei der Zurich Unfallversicherung gibt es zum Beispiel Ausschlüsse für Luftfahrtrisiken und Rennen mit Motorfahrzeugen. Grundsätzlich sollten sportliche Aktivitäten individuell besprochen werden, um den passenden Versicherungsschutz zu gewährleisten.
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Zahlt die private Unfallversicherung bei einem Bänderriss?Ja, die private Unfallversicherung zahlt bei Vereinbarung der Sofortleistung bei Knochenbruch auch bei einem Bänderriss einen fixen Geldbetrag, sofern der Bänderriss durch einen Unfall verursacht wurde. Bei einem Krankenhausaufenthalt werden je nach gewählter Leistung auch ein Krankenhaustagegeld fällig, und bei einer bleibenden Einschränkung sogar eine Invaliditätsleistung.